Noha Akugue verpasst Titel in Hamburg

Noha Akugue verliert das Finale in Hamburg (IMAGO/Mathias Schulz)

Noha Akugue verliert das Finale in Hamburg (IMAGO/Mathias Schulz)

Noma Noha Akugue hat den ersten Titelgewinn einer deutschen Tennisspielerin am Hamburger Rothenbaum seit Steffi Graf 1992 verpasst. Die 19-Jährige aus Reinbek konnte nach einer sensationellen Woche die Niederländerin Arantxa Rus am Samstag nicht stoppen und unterlag 0:6, 6:7 (3:7).

Bei der Außenseiterin, die von Runde zu Runde mehr überrascht hatte, lief vor 10.000 Zuschauern in der Hansestadt zunächst kaum etwas zusammen. Nach nur rund 20 Minuten lag sie bereits 0:5 zurück und musste den ersten Durchgang trotz der Anfeuerung der Zuschauer wenig später abhaken.

Noha Akugue, die Nummer 207 der Weltrangliste, verließ daraufhin kurz den Platz und versuchte sich zu sammeln. Die talentierte Linkshänderin, die mit einer Wildcard in das traditionsreiche Event gestartet war, erarbeitete sich dann direkt ein Break und legte ihre Nervosität ab. Doch Rus ließ sich ihren ersten Titel auf Tourlevel nicht mehr nehmen.

“Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr zurückkommen und vielleicht das Turnier gewinnen”, sagte Noha Akugue, nachdem sie sich für die Unterstützung in Hamburg bedankt hatte.

Die Erfahrungen ihres märchenhaften Laufs nahe der Alster nimmt die Linkshänderin mit. Hinzu kommt ein Preisgeld in Höhe von 17.590 Euro und der Sprung in der Weltrangliste um 65 Plätze vor auf Rang 142. “Ich sehe eine große Zukunft für sie”, sagte Turnierbotschafterin Andrea Petkovic, die einstige Nummer neun der Welt.

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